PEB-Projekt: Re:Start in der KULTSchule!

Das Projekt Re:Start in der KULTSchule hat zum Ziel, arbeitsmarktferne Deutsche aus Russland, darunter alleinerziehende russlanddeutsche Frauen, sowie Geflüchtete, zu aktivieren, zu stabilisieren und zu qualifizieren, um die soziale Integration und Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern.

Im Rahmen einer 3-monatigen „Aufwärmphase“ werden mit den Teilnehmenden kulturelle Angebote durchgeführt, die ein sog. non-formales, empowerndes group setting erzeugen. Im Rahmen dieses Gruppenbildungsprozesses sollen Teilnehmende das Vertrauen fassen, sich im geschützten Kreis von Gleichgesinnten zu öffnen. An diesen begleiteten Prozess werden niederschwellige,  bewährte Qualifizierungsbausteine angedockt. Diese umfassen die Berufsorientierung, sowie Kommunikations- und Bewerbungstraining. Anschließend erfolgt eine Schnupperwoche der Teilnehmenden in einem selbst gewählten Berufsfeld, dass zuvor in der Berufsorientierung vorgestellt wurde. Diese Schnupperwoche findet im Betrieb vor Ort statt. Ergänzt wird die Hospitationsphase durch weiterführende Qualifizierungen in Form von Workshops und Coachings. Teilnehmende befinden sich somit 3 Monate und 1 Woche im Programm. Das Projekt Re:Start in der KULTSchule wird durch den Verein Lyra in der Lichtenberger KULTSchule durchgeführt.